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Outen kann eins sich für viele Eigenschaften, zum Beispiel für die sexuelle oder romantische Orientierung, eine Präferenz für BDSM oder binäre Transidentität. Hier geht es nur um das Outing als nicht binäre Person.
Outing ist ein aus dem Englischen übernommener Begriff der Schwulen- und Lesbenbewegung, der sich zu Beginn der 1990er Jahre auch in der deutschen Sprache durchsetzte.1)
Als Outing vor sich selbst wird die Selbsterkenntnis der nicht binären Identität bezeichnet. Häufig geht das mit dem Reflektieren von früheren Erlebnissen einher. Möglicherweise führt die Selbsterkenntnis auch zu inneren Konflikten.
Als Outing vor anderen wird bezeichnet, wenn eine Person ihre nicht binäre Identität vor anderen preisgibt oder andere es in ihrem Auftrag tun. Häufig geht damit die Bitte um bestimmte pronomen einher oder um die Nutzung eines anderen Namens.
Als Zwangsouting wird bezeichnet, wenn eine Person ohne Einverständnis geoutet wird, d. h. ihre nicht binäre Identität erwähnt wird, ohne dass sie damit einverstanden ist.